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AirStudio Final 6.2 - alle neuen Funktionen im Überblick PDF Drucken E-Mail

Bereits seit einigen Tagen ist die finale Version von AirStudio im Download-Bereich verfügbar. An dieser Stelle möchten wir die neuen Features noch einmal zusammenfassen.

Mit AirStudio erhält der Light-Manager Air seine eigene Konfigurationssoftware. Bisher wurde dafür Lightman Studio genutzt, welches auch für andere Light-Manager Modelle zuständig ist. Mit der Auftrennung konnten alte Zöpfe abgeschnitten und der Weg für neue Features frei gemacht werden. Das bedeutet nicht, dass die Weiterentwicklung von Lightman Studio eingestellt wäre. Auch davon erscheint demnächst eine neue Version. Nun aber zu den neuen Funktionen.

 

  • Email-Benachrichtigung erweitert

In AirStudio können ab sofort zwei unterschiedliche Email-Adressen hinterlegt werden. Die erste Adresse dient normalen Benachrichtigungen. Dies könnte z.B. eine Kontrollmitteilung sein, wenn ein Verbraucher zeitgesteuert eingeschaltet wird. Die zweite Adresse dient Alarmierungen, z.B. wenn ein Bewegungsmelder innerhalb eines Überwachungszeitraums angeschlagen hat. Der Vorteil der zweiten Adresse besteht darin, dass man z.B. einen SMS-Provider wie TeamMessage eintragen kann. In dem Fall erhält man eine SMS innerhalb von wenigen Sekunden, und zwar weltweit, selbst ohne Datenverbindung. Da dieser Service mit einer Gebühr verbunden ist (ca. 10 Cent/SMS), macht es Sinn, nur Mitteilungen mit höchster Priorität darüber zu versenden. Es ist übrigens durchaus möglich, eine Mitteilung an beide Adressen zu senden.

 

 

Einige DSL-Anbieter haben begonnen, Port 25 für ausgehende Emails zu blocken. Für den Fall gibt es nun die Möglichkeit, Port 587 in der Software zu aktivieren. Der Light-Manager versendet Emails dann über diesen Port und betroffene User können wieder einwandfrei Email-Benachrichtigungen empfangen.

 

 

 

  • Integration von Gira, Berker,Jung und Busch-Jäger

Ab sofort können Funkbus-Aktoren der genannten Marken mit dem Light-Manager Air gesteuert werden (außer eNet). Dazu wurde das zugehörige Funkprotokoll vollständig implementiert. Die entsprechenden Befehle stehen auf dem INSTA-Tab in AirStudio zur Verfügung:

 

 

Aktoren können durch manuelle Auswahl von Hauscode, Gruppe und Kanal angelegt werden. Dies ist z.B. dann sinnvoll, wenn neue Empfänger verbaut werden. Sind schon Aktoren vorhanden und bereits mit einer Funk-Fernbedienung gekoppelt, dann können die Signale auch eingelernt werden. Ein Druck auf der Original-Fernbedienung reicht aus und schon taucht der Aktor mit allen Parametern in AirStudio auf. Diese Methode ist kinderleicht und äußerst komfortabel. Ein nachträgliches Koppeln mit dem Light-Manager ist nicht mehr erforderlich.

 

 

Mit der Integration von Aktoren der Marken Gira, Berker, Busch-Jäger und Jung in den Light-Manager eröffnet sich dem Anwender eine weitere, umfangreiche Palette an Empfängern. Diese zeichnen sich durch besonders kompakte Abmessungen und höchste Empfangsqualität aus, liegen preislich allerdings auch auf einem entsprechenden Niveau.

 

  • Szenarios per Funk auslösen

Hierbei handelt es sich um eine der wichtigsten und am meisten erwarteten Funktionen, nämlich die Möglichkeit, Szenarios per Funk-Wandschalter, Funk-Fernbedienung oder per Sensor (z.B. Magnetschalter, Bewegungsmelder, Helligkeitssensor etc.) auszulösen. Dies ist mit AirStudio kinderleicht. Drücken Sie einfach einen Knopf auf der Fernbedienung oder aktivieren Sie den Sensor, schon erscheint der zugehörige Code auf der Registerkarte Funkbus Sender. Dies funktioniert aktuell mit Sendern der Systeme Coco, InterTechno, Elro, HomeEasy (UK), FS20 und dazu kompatiblen Modellen. Durch einen Klick auf Hinzufügen wird ein neues Szenario erstellt, welches künftig über den Funkcode ausgelöst wird.

 

 

Der Light-Manager verarbeitet Funkcodes auf intelligente Weise. Wird beispielsweise der selbe Code mehrfach hintereinander empfangen, wartet der Manager drei Sekunden, bevor das zugehörige Szenario erneut gestartet wird. Unterschiedliche Codes werden hingegen sofort verarbeitet. Dadurch werden ungewollte Mehrfach-Auslösungen vermieden. Während der Bearbeitung einer Szene bleibt der Manager weiterhin auf Empfang. So ist sichergestellt, dass kein Signal verloren geht. Andernfalls könnte dies z.B. dazu führen, dass eine Tür als offen angezeigt wird, obwohl sie tatsächlich bereits wieder geschlossen wurde. Schließlich überwacht der Light-Manager stets die Funkkanäle und wartet auf einen freien Slot, bevor er selbst Funksignale absetzt. Mittels der RGB LED des Managers kann man erkennen, wodurch ein Szenario ausgelöst wurde: rot steht für Infrarot sowie Web-Interface, grün für ein 433 MHz und gelb für ein 868 MHz Signal. 

 

  • Funkbus Sender klonen

Häufig kommt es vor, dass man einen Aktor bereits verbaut hat und nun schwer zugänglich ist. Wollte man diesen steuern, war man gezwungen, ihn auszubauen, um den Light-Manager anlernen zu können. Das Problem hat sich erledigt, denn nun können Sender geklont werden. Öffnen Sie einfach die Aktorenverwaltung und drücken eine Taste auf der Fernbedienung, mit der der Aktor bisher gesteuert wurde. Im selben Moment wird der Aktor in der Verwaltung automatisch hinzugefügt.

 

 


 

  • Extra lange senden

Ein weiteres Feature versteckt sich hinter der Bezeichnung Extra lange senden. Damit können Aktoren "unter Kontrolle gebracht" werden, die manchmal störrisch reagieren. Ist diese Option aktiviert, wird das Funksignal speziell für den gewählten Aktor 4x so lange gesendet. Ein typischer Vertreter dieser Spezies ist der AMWR-300, der kurze Signale gerne mal ignoriert. Mit Hilfe dieser Funktion sollte sich das Problem lösen lassen.

 

  • Mehr Marker

Waren Marker bisher mit vier Stück etwas spärlich gesäht, wurde die Anzahl nun auf 16 erweitert. Zusätzlich kann jeder Marker frei benannt werden, was die Übersichtlichkeit deutlich erhöht. Außerdem werden Marker im Web-Interface markanter dargestellt und erhalten einen eigenen Bereich unterhalb der Szenen.

Ein Grund für die Erweiterung der Marker Funktion ist die Tatsache, dass sich der Anwendungsspielraum mit Einführung der Empfangsfunktion erweitert. Ein Beispiel haben wir bereits in einem kleinen Video gezeigt, dass wir an dieser Stelle nochmal verlinken möchten.

In der im Video gezeigten Konfiguration werden die Marker in Echtzeit abgefragt und aktualisiert. Um Bandbreite zu schonen, vor allem wenn man über das Mobilfunknetz auf den Light-Manager zugreift, haben wir das Aktualisierungsintervall in der Standard-Installation auf 5 Sekunden gesetzt. Eine kleine Animation informiert stets über die gerade ausgeführte Aktualisierung. Wer gerne eine höhere Aktualisierungsrate nutzen möchte, kann die Verzögerung in der Datei lightman.js in Zeile 96 entsprechend reduzieren.

Hier das Video, indem die Überwachung von Fenstern und Türen mittels Magnetsensoren gezeigt wird. Die Marker erscheinen dort noch nicht so elegant wie im endgültigen Web-Interface.

 

 

 

  • Erweiterte FS20 Funktionalität

Mit Einzug des Funk Empfangs war es notwendig, die FS20 Funktion zu erweitern. So kann der Hauscode nun individuell für jeden Aktor vergeben werden. Außerdem kann man zusätzlich eine optionale Timerzeit im Bereich von 0,25 Sek. bis zu 4,5h einstellen. Bisher war man auf vier vorkonfigurierte Standardwerte beschränkt.

 

Die aktuelle Version AirStudio 6.2.1 findet sich wie immer in unserem Download-Bereich. Wir wünschen damit viel Spaß! :o)


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