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airStudio Update - Neues Design für Web-Interface und mehr PDF Drucken E-Mail

airStudio 7.5 ist verfügbar und kann im Download-Bereich heruntergeladen werden. Mit diesem Update wurden die am häufigsten nachgefragten Features integriert, welche wir im Folgenden näher vorstellen möchten.

 

  • Themes für Web-Interface

Das Web-Interface, die primäre Bedienoberfläche für den Light-Manager, war bisher effizient gestaltet, kam aber etwas nüchtern daher. Die Möglichkeiten zur Individualisierung waren begrenzt, wollte man nicht selbst Hand an die HTML- und CSS-Dateien legen. Dies ändert sich mit der aktuellen Version, denn neben dem bekannten steht ein neues Design-Thema zur Verfügung. Für dieses Thema wurden verschiedene Elemente neu gestaltet, zur besseren Übersichtlchkeit in den Abmessungen vergrößert und mit einem leichten Transparenz-Effekt versehen. Außerdem ist es möglich, ein eigenes Hintergrundbild festzulegen.

Um die Bedienoberfläche weiter zu individualisieren, können zusätzliche Hintergrundbilder für jede Zone festgelegt werden. Diese werden beim Öffnen der jeweiligen Zone weich eingeblendet. Wer sich an seinem Auto erfreut, wird es begrüßen, einen virtuellen Blick in die Garage zu werfen, wenn die entsprechende Zone geöffnet wird. Auch ein Blick in den heimischen Garten bietet sich zur Hintergrundgestaltung an.

Man kann sogar noch einen Schritt weitegrehen und als Hintergrund das Live-Bild einer IP-Kamera einpflegen. So hat man während der Bedienung stets optimale Kontrolle, ob alle Kommandos erfolgreich ausgeführt wurden. Im Hintergrund sieht man nämlich in Echtzeit, wie sich die Jalousien bewegen und das Licht verändert. Um mobile Browser nicht zu überfordern, wird das Bild einmal pro Sekunde aktualisiert, was völlig ausreichend ist.

Das neue Design Thema aktiviert man in airStudio unter Optionen -> Thema wählen. Thema 1 entspricht dem bisherigen Design, Thema 2 ist die neue Variante. Unterhalb dieses Menüpunktes findet sich der Punkt Hintergrund, mit dem das globale Hintergrundbild definiert wird.

 

 

Die Konfiguration der Zonen-Hintergrundbilder geschieht in der Aktorenverwaltung. Ein Doppelklick in Spalte zwei öffnet ein Auswahlfenster zum Laden des Bildes. Durch einfachen Klick im linken Bereich dieser Spalte kann der Eintrag gelöscht oder der Link zu einer IP-Kamera eingegeben werden. Dieser Link kann durch Verwendung des Platzhalters myip wie üblich vereinfacht werden. Ein vorangehendes http:// ist nicht erforderlich. Im gezeigten Beispiel wurde ein Kamerabild für die Zone Haus eingerichtet.

 

 

 

  • Extender Betrieb

Ein interessantes neues Feature ist der Extender Betrieb. Der Light-Manager Air bietet Dank externer Antnennen und leistungsfähiger Sendemodule eine große Reichweite, die in den meisten Fällen völlig ausreichend ist. Es gibt aber Anwender, die einen erweiterterten Aktionsradius benötigen. Das kann an der Größe des Grundstücks liegen, oder auch an den baulichen Gegebenheiten, z.B. wenn viel Stahlbeton der Ausbreitung der Funkwellen im Wege steht. In solchen Fällen ist es nun möglich, mehrere Light-Manager aufzustellen und diese zu vernetzen. Dabei agiert ein Manager als Master, die restlichen als Extender.

Im gezeigten Beispiel wurde Light-Manager B als Extender definiert. Der Name des Extenders kann frei gewählt werden und entspricht im Beispiel dem Aufstellort. In der Aktorenverwaltung wird dann definiert, welcher Light-Manager für welchen Aktor zuständig ist, also der Master selbst oder ein Extender. Im Beispiel würde man das Garagentor mit dem Extender Schlafzimmer anfunken, da dieser am nächsten platziert ist.

 


 

Insgesamt können bis zu acht Extender definiert werden. In der Praxis dürfte diese Anzahl allerdings niemals notwendig werden, es sei denn, man möchte einen riesigen Komplex abdecken. Untereinander kommunizieren die Light-Manager per WLAN, also über das Netzwerk. Die geschieht so schnell, dass man keine Verzögerung bemerkt. Das Konzept der Extender ist einem Betrieb mit Repeatern deutlich überlegen, da dessen Nachteile nicht existent sind.

Extender können aber nicht nur Funksignale aussenden, sondern auch empfangen! Dadurch lässt sich der Radius deutlich erweitern, indem Signale von Bewegungsmeldern, Rauchmeldern, Wandschaltern, Thermometern und anderen Sensoren erfasst werden. Zusätzlich senden und empfangen Extender auch Infrarot-Signale, d.h. der Aktionsradius einer entsprechenden Fernbedienung wie einer Logitech Harmony wird ausgedehnt.

Sollte ein Extender, aus welchen Gründen auch immer, einmal nicht erreichbar sein, wird ein diesem Extender zugewiesener Steuerbefehl automatisch vom Master selbst gesendet. Die Einrichtung von Master und Extender beschränkt sich auf die Zuweisung der IP-Adressen. Den Rest erledigt airStudio ganz von selbst.

 

 

  •   Unterstützung für externe Thermo- und Hygrometer

Ab sofort werden Funk-Thermometer und Hygrometer von Oregon Scientific unterstützt. Dazu zählen z.B. die Modelle THGR 810, THGR 122 NX und THN 132. Zur Einbindung ist nichts weiter nötig, als den richtigen Kanal auszuwählen. Kanal 1 wird vom Light-Manager als Innentemperatur gewertet, Kanal 2 als Außentemperatur. Wird also ein Signal auf Kanal 1 empfangen, ersetzt der Light-Manager automatisch die Daten seines integrierten Temperatursensors durch die Meßwerte des Funk-Thermometers. Im Falle von Kanal 2 werden die Werte für Außentemperatur und Luftfeuchte nicht mehr von OpenWeatherMap.org bezogen, sondern ebenfalls vom Funk-Sensor.

Zur Kontrolle, ob ein Funksignal empfangen wird, zeigt das Web-Interface eingekreiste Zahlen 1 und 2 hinter den Meßwerten an, was den jeweiligen Kanal symbolisiert. Sollte fünf Minuten kein Signal empfangen werden, schaltet der Light-Manager automatisch auf alternative Datenquellen um.

 

 

Zukünftig ist geplant, dass insgesamt sogar 10 Thermo-Sensoren eingebunden werden können. Die jeweiligen Temperaturen erscheinen dann jeweils hinter den Namen der jeweiligen Zone. Somit wäre dann die Überwachung mehrerer Zimmer möglich. In der vorliegenden Version beschränken wir uns aber erstmal auf zwei Sensoren, um Erfahrungswerte hinsichtlich der Zuverlässigkeit zu sammeln.

 

 

  • Unterstützung für Rauchmelder Nemaxx HW-2

Mit dem Nemaxx HW-2 wird neben dem FA21RF ab sofort ein weiterer Rauchmelder vom Light-Manager Air unterstützt. Dieses Modell hat uns besonders gut gefallen. Zum einen werden lediglich zwei AA-Batterien benötigt. Ein zusätzlicher 9V-Block ist nicht erforderlich. Eine Messung der Stromaufnahme hat ergeben, dass dies nicht zu Lasten der Laufzeit geht.

Außerdem verbindet der HW-2 kompakte Abmessungen mit einem gefälligen Design, so dass der Melder unter der Decke kaum auffällt. Und schließlich reagiert das Gerät nicht nur auf Rauchentwicklung, sondern auch auf Temperatur. So können Schwelbrände ohne massive Rauchentwicklung erkannt werden. Wie üblich ist es möglich, die Melder untereinander zu vernetzen oder auch einzeln am Light-Manager anzumelden, um Benachrichtigungen und Aktionen auszulösen.

 

 

  • Weitere neue Features

Die Sendedauer für eingelernte Funk- und Infrarot-Signale kann definiert werden. Dies erhöht den Bedienkomfort und erweitert die Palette kompatibler Geräte, da die Signaldauer in einigen Fällen zu kurz war und die Geräte nicht ansprachen. Weiterhin gibt es in der Aktorenverwaltung ein Feld für eine Notiz zu jedem Aktor, so dass man dort z.B. den Typ hinterlegen kann. HTML-Requests können per user= und pass= authentifiziert werden, sofern Authentifizierung aktiviert ist. airStudio legt automatisch ein Backup der zuletzt benutzen Konfiguration an, wenn ein Update von airStudio durchgeführt wurde. Sollte es zu Problemen mit der aktuellen Version kommen, kann stets ein Downgrade durchgeführt werden. Das Backup findet sich im Programme-Ordner von airStudio und hat die Dateiendung .bak.

 

Wir wünschen viel Spaß mit der neuen Version! :o)


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