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Warum ist der Light-Manager Air manchmal (scheinbar) nicht erreichbar? PDF Drucken E-Mail

Dies ist ein typischer Effekt, wenn das Netzwerk aus mehreren WLAN-Zugriffspunkten (Access Points) besteht und alle denselben Netzwerknamen (SSID) verwenden. Mit Zugriffspunkten sind Router und Repeater gemeint. Bei solch einem Netzwerk kommt es früher oder später häufig zu der Situation, dass der Light-Manager zwar ordnungsgemäß dunkelblau leuchtet, der Zugriff auf das Web-Interface jedoch fehlschlägt. Der Anwender geht dann verständlicher davon aus, dass der Light-Manager abgestürzt sei. Dies ist jedoch nicht der Fall. Er verrichtet seine Arbeit weiterhin korrekt, bekommt jedoch keine Netzwerk-Pakete vom Router. Ein Neustart des Light-Manager behebt das Problem scheinbar, allerdings nur vorübergehend. Warum das so ist, sehen wir gleich.

 

  • Lösung

Bevor wir die Ursache erläutern, zunächst die Lösung: Verwenden Sie für jeden Zugriffspunkt einen individuellen WLAN-Netzwerknamen. Dazu kann z.B. einfach eine fortlaufende Ziffer angehängt werden. Bei Repeatern ist die Einstellung häufig etwas versteckt, aber auch bei diesen lässt sich ein individueller Name vergeben. Anschließend verbinden Sie den Light-Manager mit dem Zugriffspunkt, der am nächsten liegt. Ein abschließender Neustart des Routers ist empfehlenswert. Damit ist das Problem gelöst und der Light-Manager bleibt dauerhaft erreichbar. Für andere Endgeräte wie Handys, Laptops etc. entsteht kein Nachteil. Außerdem ist die Wartung und Fehlersuche eines solchen Netzes wesentlich komfortabler.

 

  • Mythos WLAN-Roaming

Der Grund, warum mehrere Zugriffspunkt denselben Netzwerknamen und häufig sogar denselben Kanal verwenden, ist der Mythos vom sog. WLAN-Roaming, also dem fließenden Übergang von einem Zugriffspunkt zum nächsten, ohne dass die Verbindung unterbricht. Dies funktioniert in keinem Fall, obwohl sich anders lautende Gerüchte hartnäckig halten und von manchen Herstellern sogar gestreut werden. Ein normales "Consumer"-Endgerät baut erst dann eine neue WLAN Verbindung auf, wenn die vorherige Verbindung abgerissen ist. Dabei bleibt eine Verbindung stets solange bestehen, wie es gerade noch geht. Dass am aktuellen Standort ein stärkeres Netz zur Verfügung steht, bemerkt das Endgerät gar nicht. Dazu wäre ein zweites WLAN-Modul erforderlich. Es spielt also keine Rolle, ob die Netzwerknamen identisch sind oder nicht. Für das Endgerät sind und bleiben es unterschiedliche Netze und der Wechsel ist stets mit einer kurzen Unterbrechung verbunden.

 

  • Ursache der Zeitüberschreitung

Wodurch entsteht nun aber das eigentliche Problem? Bei Verwendung desselben Netzwerknamens, kann man nicht sicherstellen, mit welchem Zugriffspunkt ein Endgerät verbunden ist. Man geht natürlich davon aus, dass es stets das stärkste Netz wählt. Dies ist in der Praxis jedoch nicht immer der Fall. Wenn ein Zugriffspunkt z.B. einen Kanalwechsel oder einen Kanalscan durchführt, ist dessen Netz kurz unterbrochen. Das Endgerät bemerkt dies und wechselt zum nächsten Zugriffspunkt, selbst wenn die Verbindung sehr schwach ist. Diese Verbindung bleibt auch dann bestehen, wenn der zuvor genannte Zugriffspunkt wieder aktiv ist. Das Problem entsteht nun dadurch, dass der Router seine sog. Routingtabelle nicht in Echtzeit ändert, sondern erst nach einer gewissen Zeitspanne. Hat sich der Light-Manager z.B. vom Zugriffspunkt 1 verabschiedet, weil dieser kurz offline war, und sich mit Punkt 2 verbunden, kann es einige Zeit dauern, bis der Router seine Tabelle entsprechend aktualisiert hat. Solange leitet er eingehende Verbindungen weiterhin zu Punkt 1. Dort ist aber kein Light-Manager mehr zu finden, wodurch es schließlich zu einer Zeitüberschreitung kommt. Ein Neustart des Light-Managers führt häufig dazu, dass sich das Gerät wieder beim ursprünglichen Zugriffspunkt einbucht, womit die Routing-Tabelle wieder stimmt, zumindest bis zum nächsten Netzwechsel.

 


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